Dillenburg. Drei Einsätze an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen erlebten unsere Helfer Anfang Mai. Ausleuchten eines Tatorts in Niederscheld, Absicherung eines Brandobjekts in Wetzlar. Niederlegen eines Garagendachs in Gusternhain.
Tötungsdelikt Dillenburg-Niederscheld: Den Auftakt machte in der Nacht von Freitag auf Samstag (1./2. Mai) eine Amtshilfe-Anforderung durch die Kriminalpolizei in den Dillenburger Stadtteil Niederscheld. Nach der Alarmierung um 03.09 Uhr musste eine ca. 200 Meter lange Wegstrecke zur Spurensicherung ausgeleuchtet werden. Hier hatte sich nach Angaben der Polizei ein tödlicher Messerangriff ereignet. Den Einsatzauftrag übernahm unsere Fachgruppe Notversorgung mit Lichtmast und mehreren Flächenleuchten. Die 20 Helfer waren mit zwei Mannschaftstransportwagen, Mehrzweckkraftwagen und Mannschaftslastwagen unterwegs und gegen 06.30 Uhr zurück im THW-Stützpunkt.
Wohnhausbrand Wetzlar: Nach einem Wohnhausbrand in Wetzlar wurde am Samstagabend gegen 20:30 Uhr zunächst durch die Einsatzleitung der Feuerwehr unser Baufachberater angefordert. Dieser hat die Statik des angeschlagenen Gebäudes begutachtet und aufgrund der massiven Beschädigungen festgestellt, dass das Haus nicht mehr betreten werden kann. Eine Abstützung wäre nur mit extrem hohem Aufwand möglich gewesen. Aus diesem Grund wurde sich für eine weiträumige Absperrung des Gefahrenbereichs entschieden. Nach Beendigung der Löscharbeiten haben wir in Zusammenarbeit mit den THW-Kollegen aus Wetzlar das Grundstück des Wohnhauses mit 27 Bauzaunfeldern gesichert. Gegen 01:30 Uhr in der Nacht zum Sonntag war der Einsatz für unsere 11 Helfer beendet, die mit MTW-Zugtrupp, Kipper Ladekran und Mannschaftslastwagen nach Wetzlar gefahren waren.
Garagenbrand Breitscheid-Gusternhain: Am Montag (4. Mai) ist um11.55 Uhr unser Baufachberater in den Westerwaldort Gusternhain alarmiert worden. Dort hatte eine größere Garage gebrannt und die Feuerwehr benötigte eine Begutachtung der Statik. Es wurde entschieden, die verbliebene Dachkonstruktion niederzulegen, woraus eine Nachforderung für unseren Bagger resultierte. Nach Beendigung der Baggerarbeiten hat man die Einsatzstelle noch gegen unbefugtes Betreten mit Bauzäunen gesichert. Der Einsatz war für unsere 17 Helfer gegen 18:30 Uhr beendet.